Neues wagen mit Kim goes Eko

daring to change with kim goes eko; (c) Cherie Birkner

Was inspiriert dich? Bei mir sind es Menschen, die ihren eigenen Weg gehen. Menschen, die, obwohl sie gerade erst ihre Karriere starten, bereit sind zu versagen und Neues auszuprobieren. Eine dieser Frauen ist Kim Gerlach. Ihr Herz schlägt für faire Mode und sie bloggt auf Kim goes Eko über ihren Weg in die Welt der Nachhaltigkeit.

Heute unterhalten wir uns über ihre Entscheidung für Selbstständigkeit statt Sicherheit und ihre Gründe dafür. Außerdem gibt Kim ihre besten Tipps für nachhaltige Veränderungen in unserem Leben. Viel Spaß beim Lesen!

Erzähl uns etwas über deinen Weg bisher!

 Angefangen hat alles vor ein paar Jahren, als ich während meines – ziemlich langweiligem – BWL-Studiums einen Blog über faire Mode gestartet habe. Dort wollte ich mein Experiment für ein Jahr keine herkömmliche „Fast Fashion“ zu kaufen, dokumentieren. Das war eigentlich der Ausgangspunkt für alles, was ich heute mache.

Ich bin Teil des Start-Up VinoKilo geworden, einem wandernden Flohmarkt, habe weiter gebloggt und später auch nochmal ein anderes Studium angefangen. Dort habe ich noch mehr über Führung und Nachhaltigkeit gelernt.

Außerdem habe ich im Studium viel von Skandinavien kennengelernt, ich bin dafür nämlich nach Malmö in Schweden gezogen. Ich habe mich auch tatsächlich entschieden, jetzt, nach dem Ende meines Studiums, hierzubleiben und meine Karriere in Schweden zu starten. Ich werde mich viel mit sozialen Innovationen, Nachhaltigkeit und dem Gründernetzwerk in Malmö beschäftigen und freue mich schon sehr.
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#byebyefastfashion mit JAN ‘N JUNE

JAN ’N JUNE founders Anna and Jula

#byebyefastfashion – das ist das Motto des Hamburger Fair Fashion-Label JAN ‘N JUNE. Seit 2014 verkaufen die beiden Gründerinnen, Anna und Jula, nachhaltige Mode, die gut aussieht und immer noch bezahlbar ist. Damit zeigen sie: Nachhaltigkeit muss nicht so kompliziert sein, wie wir manchmal glauben.

Wo zieht ihr die Grenze zwischen Slow und Fast Fashion?

Anna: Slow Fashion ist für uns ein Teilaspekt von nachhaltiger Mode. Um Fast und Slow Fashion abzugrenzen, geht es um den bewussten Konsum. Für uns bedeutet Fast Fashion Bulimie-Shoppen. Der Preis ist niedrig, deswegen kaufst du Massen, die du gar nicht tragen kannst. Kleidung, die dir eigentlich nicht gefällt, bei der du aber denkst: „Für zwei Euro kann ich das doch das Teil mal mitnehmen“. Dem entgegen wird Slow Fashion unterschiedlich interpretiert. Für uns heißt es: Schaff dir Lieblingsteile an, die variabel sind und die du richtig gerne trägst. Kauf bewusster ein!

Überleg dir vorher: Hat das Kleidungsstück eine Bedeutung für mich – werde ich es wirklich tragen? Es ist ein Riesenunterschied, ob ich ein Teil nur cool finde oder ob es mir wirklich steht und zu meinem Stil passt. Dann gibt es natürlich die Komponente der Nachhaltigkeit: Wie langlebig ist das neue Teil? Wie freundlich ist es im Herstellungsprozess der Umwelt, der Natur und den Menschen gegenüber?
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Meet Hanna

Hanna's Places - a green lifestyle blog

Hanna’s Places ist ein Online-Magazin für nachhaltigen Lifestyle, geschrieben von Hanna Ulatowski. Bewusste Veränderungen beginnen im Kleinen und hier erfährst du, wie du sie in deinen Alltag integrieren kannst.

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Faire Mode Nachhaltiger Lifestyle Auf Reisen Im Interview