Warum ich kein Superfood mehr esse

Why I stopped eating superfoods on Hanna's Places; Warum ich kein Superfood mehr esse.Ich versuche nachhaltiger zu leben, in dem ich mein Verhalten in kleinen Schritten verändere. Ich kaufe wenn möglich bio, fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln und nehme den Zug statt zu fliegen. Auf meinem Weg zu einem nachhaltigeren Leben gibt es jedoch ein Thema, mit dem ich immer noch Schwierigkeiten habe: Superfoods.

Für eigentlich jedes Rezept braucht man mittlerweile Superfoods – Avocado, Chia, Quinoa, Kokosöl. Ganz oft leben die Rezepteschreiber sogar selbst nachhaltig. Für mich zeigt das nur, das Superfoods ein vielschichtiges Thema sind, über das wir wirklich nachdenken müssen. Ich persönlich kann die negativen Effekte von Superfood einfach nicht mehr ignorieren. Deshalb hab ich mich jetzt auch durchgerungen, kein Superfood mehr zu essen.
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Neues wagen mit Kim goes Eko

daring to change with kim goes eko; (c) Cherie Birkner

Was inspiriert dich? Bei mir sind es Menschen, die ihren eigenen Weg gehen. Menschen, die, obwohl sie gerade erst ihre Karriere starten, bereit sind zu versagen und Neues auszuprobieren. Eine dieser Frauen ist Kim Gerlach. Ihr Herz schlägt für faire Mode und sie bloggt auf Kim goes Eko über ihren Weg in die Welt der Nachhaltigkeit.

Heute unterhalten wir uns über ihre Entscheidung für Selbstständigkeit statt Sicherheit und ihre Gründe dafür. Außerdem gibt Kim ihre besten Tipps für nachhaltige Veränderungen in unserem Leben. Viel Spaß beim Lesen!

Erzähl uns etwas über deinen Weg bisher!

 Angefangen hat alles vor ein paar Jahren, als ich während meines – ziemlich langweiligem – BWL-Studiums einen Blog über faire Mode gestartet habe. Dort wollte ich mein Experiment für ein Jahr keine herkömmliche „Fast Fashion“ zu kaufen, dokumentieren. Das war eigentlich der Ausgangspunkt für alles, was ich heute mache.

Ich bin Teil des Start-Up VinoKilo geworden, einem wandernden Flohmarkt, habe weiter gebloggt und später auch nochmal ein anderes Studium angefangen. Dort habe ich noch mehr über Führung und Nachhaltigkeit gelernt.

Außerdem habe ich im Studium viel von Skandinavien kennengelernt, ich bin dafür nämlich nach Malmö in Schweden gezogen. Ich habe mich auch tatsächlich entschieden, jetzt, nach dem Ende meines Studiums, hierzubleiben und meine Karriere in Schweden zu starten. Ich werde mich viel mit sozialen Innovationen, Nachhaltigkeit und dem Gründernetzwerk in Malmö beschäftigen und freue mich schon sehr.
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3 Tipps für saisonales Kochen

3 Tipps, um saisonal zu kochenHäufiger saisonal kochen: Das war mein großer Vorsatz zu Beginn des Sommers und ein meiner größten Lifestyle-Veränderungen in letzter Zeit. Erdbeeren im Dezember schmecken sowieso nicht sonderlich und tun der Umwelt auch nicht wirklich gut (wie man sich vielleicht denken kann). Stattdessen ist es meiner Meinung viel leckerer, saisonal und im Einklang mit den Jahreszeiten zu essen. Und vielleicht noch besser: Die frischen Artikel am Marktstand einzukaufen!

Ich muss zugeben, ich bin definitiv nicht perfekt, was saisonales Einkaufen angeht. Oft kann ich den ersten Himbeeren im März nicht widerstehen oder esse das ganze Jahr über Tomaten (ich weiß). Trotzdem geht es schließlich nicht darum, perfekt zu sein, kleine Schritte reichen schon. Das hier sind die Angewohnheiten, die ich mir in letzter Zeit zugelegt habe – und zwei Kochbuchempfehlungen, die eine saisonale Lebensweise unterstützen. Und ich kann sagen: Die letzte Jahreszeit war es damit sehr viel saisonaler in meinem Kochtopf.

Denk positiv

Statt dich darüber zu ärgern, was du alles nicht essen darfst, weil es gerade nicht Saison hat, überleg dir neue Gerichte für jede Jahreszeit. Frische Beeren mit Eis im Sommer, Apfelkuchen an einem kühlen Herbsttag oder Eintopf im Winter. So konzentrierst du dich nicht auf all die Dinge, die du verpasst, sondern kannst dich wieder richtig auf bestimmte Lebensmittel freuen. Die erste Orange im Dezember schmeckt soviel besser, wenn du nicht sowieso schon das ganze Jahr über Orangen isst.
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#byebyefastfashion mit JAN ‘N JUNE

JAN ’N JUNE founders Anna and Jula

#byebyefastfashion – das ist das Motto des Hamburger Fair Fashion-Label JAN ‘N JUNE. Seit 2014 verkaufen die beiden Gründerinnen, Anna und Jula, nachhaltige Mode, die gut aussieht und immer noch bezahlbar ist. Damit zeigen sie: Nachhaltigkeit muss nicht so kompliziert sein, wie wir manchmal glauben.

Wo zieht ihr die Grenze zwischen Slow und Fast Fashion?

Anna: Slow Fashion ist für uns ein Teilaspekt von nachhaltiger Mode. Um Fast und Slow Fashion abzugrenzen, geht es um den bewussten Konsum. Für uns bedeutet Fast Fashion Bulimie-Shoppen. Der Preis ist niedrig, deswegen kaufst du Massen, die du gar nicht tragen kannst. Kleidung, die dir eigentlich nicht gefällt, bei der du aber denkst: „Für zwei Euro kann ich das doch das Teil mal mitnehmen“. Dem entgegen wird Slow Fashion unterschiedlich interpretiert. Für uns heißt es: Schaff dir Lieblingsteile an, die variabel sind und die du richtig gerne trägst. Kauf bewusster ein!

Überleg dir vorher: Hat das Kleidungsstück eine Bedeutung für mich – werde ich es wirklich tragen? Es ist ein Riesenunterschied, ob ich ein Teil nur cool finde oder ob es mir wirklich steht und zu meinem Stil passt. Dann gibt es natürlich die Komponente der Nachhaltigkeit: Wie langlebig ist das neue Teil? Wie freundlich ist es im Herstellungsprozess der Umwelt, der Natur und den Menschen gegenüber?
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Meet Hanna

Hanna's Places - a green lifestyle blog

Hanna’s Places ist ein Online-Magazin für nachhaltigen Lifestyle, geschrieben von Hanna Ulatowski. Bewusste Veränderungen beginnen im Kleinen und hier erfährst du, wie du sie in deinen Alltag integrieren kannst.